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Trackliste : Reviews zu "Secret Memoirs..." The Whiplasher www.the-whiplasher.at Man nehme eine Schüssel thrashigen Metals, füge in gleichen Teilen Death Metal Vocals hinzu, jagt alle Ingredienzien durch einen Mixer – et voila! Fertig ist ein monotoner, graubrauner Brei. Falsch gedacht! Die Meisterköche von Act of Creation bieten mit ihrem Debütalbum Secret Memoirs Of A Forced Fate einen gutverdaulichen, exquisiten Ohrenschmaus ab. Nach einem einstimmenden Intro wird schnell klar, dass die Band mit ihrem Versprechen ‚Intensive Death Metal’ Wort hält. Dennoch beschleicht einem bereits nach den ersten vier Tracks des Albums das Gefühl, atemlos durch ein Feuerwerk von rasenden Gitarrenklänge und genretypischen Death-Metal-Vocals gehetzt zu werden. Diese Atemlosigkeit tut der Lust nach Mehr jedoch keinen Abbruch und macht Gusto auf mehr. - ist der Kessel hier ersteinmal am Dampfen, wird an Zutaten wie tiefe Growls und brodelden Trahs nicht gespart. Mit reichlich Spielfreude und Talent versehen, wird dieses.10-Track-starkes Menü abgerundet . Als geheime Zutat fungieren Auftritte verschiedener Gastmusiker, die das Gesamtwerk zusätzlich abrunden. Fatal Underground www.fatal-underground.de Nach kurzem Intro "The Observation" (Track 1) gehen ACT OF CREATION mittels Thrash Attitude - und echt abgefahrener Gesangsstimme mit "Arbitrary Arrested" (Track 2) mit einer Thrash Walze voran, daß es nur so in den Ohren klingelt. Thrash Metal mit leichtem Ministry - / Prong Einschlag. Daß man ordentlich Ärsche treten will, zeigt auch das folgende mit z.T. Death Metal Vocals versetzte "Instructions" (Track 3), das tempomäßig ordentlich Feuer speit. Gerade das Wechselspiel des Gesangs hat so ein gewisses Etwas, das zu begeistern weiß -> "Beyond the Archipelagos" (Track 4) Musikalisch - handwerklich gibt`s hier echt nichts zu meckern, zumal die Double Bass Salven das Gaspedal ordentlich durchtreten. Daß man aber nicht nur stur auf hohes Tempo setzt, zeigt die Midtemponummer "The Fields of Death" (Track 5), bei der etwas Nähe zu Amorphis aufkommt. Überhaupt brillieren ACT OF CREATION mit diversen Einfluss - Nuancen, so fühlt man sich leicht an Slayer erinnert, wenn man die Gitarre bei "At Hell`s Door" (Track 6) ein wenig verfolgt. Fies stampfend kommt das gnadenlose Bollwerk bei "Cursed" (Track 8) um die Ecke. Dieser Song dürfte Live die Nackenmuskeln strapazieren ;-) . Und kurz vor Ende noch `n Schluck Old School Thrash, der gefangen nimmt -> "Storming the Residence" (Track 9) - mehr davon ! Warum man beim letzten Stück "Act of Creation" (Track 10) dann anfangs auf Black Metal Stil setzt, entzieht sich meinem Verständnis ... zumal der fließend - schnelle Übergang in den Midtempo Thrash doch eindeutig die Stärken dieser Band aufzeigt, die zum Schluß nochmal tiefe Growls einstreuen. Übrigens sind auch einige illustre Gäste mit am Start ... aber das checkt Ihr am Besten selbst ;-) - es lohnt sich ! Rock Hard Nr.279 www.rockhard.de Act Of Creation bieten amtlichen Death Thrash,der gerne auch mal groovige Töne anschlägt
und sehr professionell klingt. Metal Underground Webzine
Seit 2007 frönen die Germanen Act of Creation dem Thrash Metal. Der Name der Hessen Jungs steht aber nicht nur astrein für Thrash Metal, nein auch viele andere Elemente aus dem Melodic als auch Death Metal Bereich verbinden J.F. (voc), CS (guit), K@i (bass) und Dread (drums) sehr gekonnt miteinander. Metalblog www.metalblog.de Und ab in die vierte Runde könnte man wohl meinen. Seit Freitag halte Ich das neueste Meisterwerk von Carsten Schluch in meinen Händen. Die neue Scheibe trägt den Titel: “Act of Creation – Secret Memories Of A Forced Fate”. Nach 3 CDs mit E605 beschreitet C. Schluch nun einen mutigen Weg. In kompletter Eigenproduktion stampfte er und Kai in nur knapp 2 Jahren ein neues Projekt aus dem Boden. Alle Tracks wurden im privaten “Cursed Studio” aufgenommen und zwar von insgesamt rund 10 Musikern. Vampster Webmag vampster.com/ ACT OF CREATION bewegen sich stilistisch irgendwo im weiten, von vielen, vielen, vielen Bands bearbeiteten Acker zwischen Thrash und Death Metal. Zeitgemäßer Death Thrash mit düsterer Grundstimmung. Und wie so viele machen sie ihren Job dabei gar nicht schlecht, besser als viele könnte man sogar sagen. Gut produziert ist die Scheibe, spielen können die Jungs definitiv auch und zu allem Überfluss hat man sich auch noch ein nettes Dark Future-Konzept für die Texte ausgedacht. Da ist man bei mir ja genau an der richtigen Adresse. Auch BOLT THROWER hört man im Hause ACT OF CREATION ab und zu mal, zumindest hinterlässt "The Fields Of Death" diesen Eindruck bei mir. Und ganz ehrlich, der Songtitel würde auch gut zu den Briten passen. Richtig klasse ist auch "Cursed" mit seinem saucoolen Riff. Das einzige, an dem man Kritik üben muss ist leider der Gesang, der auf Dauer doch arg anstrengend ist. Visions Underground www.visions-underground.com/
Mit Act of Creation haben wir es sogesehen nicht mit neuen Gesichtern, sondern viel mehr mit alten Hasen zu tun, denn nicht nur Kopf der Formation Carsten Schluch als auch Bandkollege Kai spielten einst zusammen in einer Gruppe namens „E 605“, dessen Durchbruch allerdings stets auf sich warten lies. Es erschienen zwar eine EP im Jahr 1997 und ein Album im Jahr 2002, der große Erfolg blieb allerdings aus.
Mit Act of Creation starten die zwei einen neuen Versuch und holen sich gleich sogar einige bekannte Gesichter mit ins Boot. So kamen beispielsweise Thogarma von „Decision To Hate“ oder Dani von „Lay Down Rotten“ zur Hilfe um den Jungs als Gastmusiker ein bisschen unter die Arme zu greifen.
Dies stellt allerdings nicht die einzige Besonderheit dar, denn auf “Secret Memoirs Of A Forced Fate” wird textlich nicht eine Thematik nach der andern durchgekaut, sondern steht hier vielmehr eine komplette Geschichte hinter den Tracks, welche sich durch das ganze Album zieht.
Die Geschichte spielt im Jahr 2022. Die Grenzen zwischen Arm und Reich sind klar abgesteckt und ein Großteil der Bevölkerung scheint von „Oben“ kontrolliert zu sein. Das besondere Augenmerk gilt einem Mann namens Jordan Flagg, der sich gegen den Terror der Großkonzerne auflehnt, nachdem er ein Massaker anrichtet und sich aufgrund eines Kopfschusses wieder an sein eigentliches „Ich“ erinnert. Ich persönlich finde die Story ein bisschen zu spärlich, allerdings beeinflusst sie den Hörer nicht sonderlich. Man kann schließlich auch „einfach nur“ Musik hören.
Musikalisch geht es bei Act of Creation in Richtung Thrash Metal mit einigen Death Metal-Einflüssen, wobei man sich erkennbar am Bay Area Thrash der Marke „Testament“ orientiert. Für die etwas härteren unter euch sollte der letzte Track des Albums eine gelungene Alternative darstellen, da hier auch mal die guten alten Blasts zum Einsatz kommen und es gesanglich auch ein wenig härter zugeht. Besonders gut gefällt mir auf “Secret Memoirs Of A Forced Fate” die saubere Zusammenarbeit zwischen Gitarren und Drums, welche nötigen Druck aufbauen. Ein wenig ätzend ist allerdings, dass einige Tracks ziemlich monoton auf mich wirken und der Gesang an manchen Stellen nicht abwechslungsreich genug ist. Metal Inside http://www.metal-inside.de Bevor Carsten Schluch im Jahr 2007 ACT OF CREATION ins Leben rief, war er bei E605 aktiv, einer Truppe, die es nicht weit gebracht hat und demzufolge auch nur den Wenigsten bekannt sein dürfte. Der Nachfolgeband, die Schluch zusammen mit Kai Hennings betreibt, sollte dieses Schicksal nicht ereilen, zu gut ist das, was hier aus den Boxen tönt, und zudem ohne Labelsupport und Deal kredenzt worden ist. "Secret Memoirs Of A Forced Fate" ist eine wirklich gelungene Mixtur aus Death, Thrash- und Groove Metal, die durch die Bank überzeugen kann. Textlich hat man sich ein ebenso interessantes wie dunkles Konzept erdacht. Das Album dreht sich um Jordan Flagg, der durch eine Gehirnwäsche im Auftrag eines Konzerns zum Attentäter wird und später durch die Folgen einer Kopfverfletzung sein wahres Ich wieder findet. Die Story ist einigermaßen heftig und das zeigt sich dann auch in der Musik. ACT OF CREATION setzen auf Wucht und lassen ordentlich fliegen, beweisen aber, dass sie trotz aller Aggression nie die Kontrolle verlieren und auch feine Melodien und Überraschungsmomente in ihre Songs zu implementieren verstehen.
http://www.musikreviews.de/ Den hessischen Melodic-Deathern E 605 war nicht gerade eine lange Haltbarkeitsdauer beschert. Irgendwann 1997 brachte man mit „Brainscan“ eine EP heraus, 2002 dann das Debutalbum „Behind The Face“. Kurze Zeit später verlieren sich die Spuren in den Weiten des Internets.
http://www.planetheavymetal.de Neuer Bandname, aber alte Gesichter, das sind "Act of Creation", die aus "E605" hervorgegangen sind und im Untergrund durchaus einen Namen hatten. Nun, die Jungs haben hier ein richtig geiles, in Eigenregie aufgenommenes Stück Thrash Metal aufgenommen, der an allen Ecken und Enden grooved und fett aus den Boxen böllert. Gleichzeitig hat man eine Story für das Album erdacht. Und zwar handelt es von einem ehemaligen Kämpfer gegen das unterdrückerische System der Großkonzerne, die missbilligende Personen verschleppt und sie durch Gehirnwäsche umprogrammiert und für die Zwecke des Konzernes kämpft. Durch eine Verletzung erlangt er seine alte Erinnerung zurück und fängt irgendwann an, den Spieß umzudrehen. Das ganze ist richtig geil umgesetzt und die Intensität der Musik ist echt der Hammer. Die Band hat hier ein echtes Schmankerl aufgenommen und auch wenn hier und da ein paar langatmige Momente aufkreuzen, ist diese Platte doch ein echt geiles Stück Thrash geworden. Nocturnal Hall http://www.nocturnalhall.com
Nach dem spirituellen Dahinscheiden von E 605 im Jahre 2004 hat sich Mastermind Carsten Schluch nebst Kompagnon K@i und zwei weiteren Musikern einem neuen kreativen Prozess hingegeben: dem ACT OF CREATION, welches nun mit Secret Memoirs Of A Forced Fate ein erstes physikalisches Ergebnis hervorbringt.
Musikalisch bleibt man sich derweil auf dem Debüt treu. In ACT OF CREATION hat man lediglich die stilistische Bandbreite ein wenig erweitert, variiert, verfeinert und weiter ausgearbeitet. Secret Memoirs Of A Forced Fate präsentiert einen modernen Mix aus Thrash und Death Metal mit gelegentlichen Core-Einflüssen. Ganz diesem Profil entsprechend gibt es somit jede Menge headbang-tauglicher Grooves und Rhythmen, treibendes Riffing, Breaks und im Ohr hängenbleibende Hooklines (wenn auch manchmal unangenehm, weil überstrapaziert). Der Gesang variiert von tiefen Growls zu Core-üblichen Geschoute und zaghaft klarem Gesang. Die Songs treten verdammt kräftig in den Allerwertesten, insbesondere der Mittelteil aus The Fields Of Death, At Hell’s Door (was im Übrigen ziemlich nach Hypocrisy klingt), Haunted By Visions und Cursed haben es mir angetan. Auch die Produktion ist brutal und passt perfekt zur Intention der Scheibe. Rein technisch oder handwerklich gibt es an Secret Memoirs Of A Forced Fate rein gar nix auszusetzen, hier waren versierte Musiker am Werk.
Man merkt den Jungs durchaus an, das sie versuchen, ihrem Genre ihren eigenen Stempel aufzudrücken und somit ein bisschen herauszustehen. Ganz gelingt das noch nicht, dafür klingen zu viele Parts noch zu stereotyp.
Burn Your Ears http://www.burnyourears.de In einer nicht allzu großen Stadt im westlichen Hessenland gab es die Melo-Deather Possessed Magazin von Meden http://www.possessed.de
Act of Creation existieren bereits seit dem Jahre 2007, aber gehört hatte ich den Namen bis dato noch nicht. Bisher wurde ja auch noch nichts veröffentlicht unter diesen Namen. Der Name ist neu, aber die Musiker sind schon länger im Geschäft. Die Vorgängerband "E 605" dürfte den meisten ja noch ein Begriff sein. Die waren ja im Underground relativ angesagt. Nachdem Dani und Timo in Richtung Lay Down Rotten abgedriftet sind, sassen CS und Kai nicht heulend herum, sondern suchten sich neue Musiker und so wurde "Act of Creation" gegründet. 10 Songs erwarten euch und der Sound von "E 605" wurde erweitert. Die vier Burschen haben sich wirklich Gedanken über ihren Stil gemacht. Textlich wurde ein Konzept erstellt, die Produktion klingt ordentlich und ist druckvoll, einige Gastmusiker haben sich verewigt, u.a. Dani von Lay down Rotten und Rene von Accuser und so geht man konsequent den eigenen Weg. Dieser Weg wird durch die Liebe zur Musik deutlich. Nach einem kurzen Intro geht der Spass los und gleich der beste Song eröffnet die musikalische Darbietung. "Arbitraty arrested" knallt gut los und liefert eine gute Mischung aus Thrash und Death Metal ab, wobei der Thrash Anteil schon überwiegt. So zieht sich der Spass durch das ganze Album und der ein oder andere Neckenbreaker ist definitv dabei. Der recht rauhe, trashige Gesang ist zwar anders und gewöhnungsbedürftig, klingt aber nach einer kurzen Orientierung recht cool. Melodien werden auch verbraten und man versucht, eine gewisse Spannung aufzubauen und abwechslungsreich zu klingen, was auch überwiegend der Fall ist. Beim ersten Mal durchhören fand ich das Zeug echt relativ langweilig, aber nach drei mal hören klingen Songs wie "Instructions" oder " At hell`s door" echt interessant, obwohl sie über fünf Minuten gehen.
ACT OF CREATION ist eine Thrash Metal-Band, die mit "Secret Memoirs Of A Forced Fate" ihren Einstand feiert. Die CD ist ein Konzeptalbum über einen Mann, der von einem Konzern durch eine Gehirnwäsche als Attentäter missbraucht wird und nach einer Kopfverletzung sein Erinnerungsvermögen wiedererlangt. Starker Tobak, den ACT OF CREATION da bieten, auch in musikalischer Hinsicht. http://metalglory.eu Nach dem Split von E 605, als zwei Mitglieder zu LAY DOWN ROTTEN wechselten, machten die verbliebenen CS und Kai als ACT OF CREATION weiter. Nach eigener Aussage führen sie den unter E 605 eigeschlagenen Weg konsequent weiter. Das heisst konkret, dass den Hörer eine Mixtur aus Melodic Death Metal und Thrash Metal erwartet. Und so reichern sie ihren Death Metal bei „Beyond The Archipelagos“ und „At Hell’s Door“ mit einigen schönen Melodien an. Tracks wie „The Fields Of Death“ und „Cursed“ hingegen müssen auf dieses Extra verzichten und tönen mehr so trocken wie von VADER oder BOLTTHROWER beeinflusst durch die heimischen Boxen. Wie schon eingangs erwähnt wird der Thrash Metal ebenfalls bedient. Hier höre man sich mal „Arbitrary Arrested“ und „Storming The Residence“ an, die deutliche Erinnerungen an die Bay Area-Vorbilder aufkommen lassen. Textlich handelt es sich bei „Secret Memoirs Of A Forced Fate“ um ein Konzeptalbum. Es wird die Geschichte eines Menschen erzählt, der nach einer Gehirnwäsche von einem korrupten Konzern als Killer eingesetzt wird. Nach einem selbst erlittenen Kopfschuss kehrt jedoch die Erinnerung zurück und er beginnt gegen seine Auftraggeber zu kämpfen. Die CD kann für 8 Euro bestellt werden. Nachdem sich die hessischen Death Metaller „E 605“ 2007 auflösten, gründete sich aus dem Überbleibsel dieser Band, genauer gesagt aus Gitarrist Carsten Schluch , direkt eine neue Formation, die nun im Jahre 2010 ihr Debütalbum vorlegt. Statt lupenreinen Melodic Death Metal, gibt es eine etwas stärker an traditonellen Florida Death Metal und reinen Thrash angelegten Variante, die überraschend erfrischend und auch sehr sauber produziert wurde. Hinzu kommen auch noch einige Elemente aus dem Metalcore und dem Hardcore die geschickt in den Sound integriert wurden. So bietet die Band auf den knapp 45 Minuten wirklich eine gelungene musikalische Mischung aus derben Parts, die sich vor allem durch starke Thrash Riffs ausdrücken und bei denen auch durchaus das Tempo mal extrem angezogen wird, und wieder recht melodischen Parts die sich vor allem durch ein sehr abwechslungsreiches Gitarrenspiel auszeichnen. Dabei hat die Band wirklich ein gutes Gefühl für stark klingende Passagen die sich zwischen groovigen Parts und durchaus extremen Parts bewegen, die durch den flexiblen Gesang von Sänger J.F. immer passend unterlegt werden. So ist Act of Creation ein durchaus gutes Album gelungen dem vielleicht so etwas die Überraschungsmomente fehlen, da man sich doch immer recht stark an den Vorbildern orientiert, aber im Punkte Songwriting und Produktion in nichts zurücksteht und durchaus einige gute Momente auf dem Album zu bieten haben wie das starke „Arbitrary Arrested“ oder das klasse "Beyond The Archipelagos", das etwas melodischer aus den Boxen kommt. Ein Antesten lohnt sich auf jeden Fall ! |
Trackliste : Reviews zu "Endstation" Fatal Underground www.fatal-underground.de
Es ist wirklich unbeschreiblich - & unglaublich zugleich, was die Jungs von ACT OF CREATION so an den Start bringen ! Und wenn ich ein Review so beginne, ist eigentlich die Kernaussage bereits getroffen. Doch zum Gehör(n)ten selbst: Der Midtempo Opener "Endstation" (Track 1) macht deutlich klar wo man nun eingecheckt hat. Wat `ne geile Scheiße zum Deibel - & Metalhead ist dat denn ???? Das, was hier losdrischt - & losrotzt ist einfach `ne Oberkelle vor dem Herrn der Stahlsaiten ! Ein klein wenig vergleichbar mit den Jungs von Grober Knüppel. Ich wußte bislang nicht wie geil Punk mit Thrash Metal vermengt anno 2.010 klingen kann ?! Das Thrashfeuer wird mit ordentlich Deckung von der Tempofraktion gekickt - "Keine Heilung" (Track 2). Und auch dieser Song ist ein unwiderlegbarer, zementierter Beweis, daß Metal auch mit deutschsprachigen Lyrics funktioniert. Und wer nun glaubt, daß es besser nicht mehr ginge, der irrt genauso wie ich, als ich glaubte, daß nach deren Debütalbum nicht so schnell eine solche Steigerung kommen könnte. Mit "Gestern" (Track 3) klopft man dem verfluchten "Gestern" ordentlich den Dreck aus der Fratze. Als Hörer kommt man sich fast vor, als wäre man selbst eben diese Vergangenheit, die hier ordentlich Fäuste bezieht. Soviel Attitüde - & Ventil ist einfach absolute OBERLIGA in Sachen in Musik verpackter Emotionen ! Und genau auf diesem Niveau geht es kontinuierlich weiter. Selbst als man bei "Herbst des Lebens" (Track 5) die Gastsängerin Stephanie Nix mit einbindet stimmt auch das so, als ob Frau Nix schon immer Teil dieser Band wäre. Ich habe ja schon verdammt viele Alben gehört, Gute - wie auch Schlechte, aber ab spätestens diesem Song glaube ich, daß bei ACT OF CREATION alles möglich ist. Von der Thematik her wird hier die Geschichte eines Einzelschicksals erzählt. Man könnte quasi sagen, daß geschichtliche Aufarbeitung auch auf diese Weise funktionieren kann. Daß man aber auch für Spaß zu haben ist, zeigt "Langsam" (Track 6), das einfach so bescheuert ist, daß es schon wieder genial ist. Musikalisch gibt`s ein Overblast Black Metal / Thrash Gemisch serviert. Der absolute Oberhammer aber ist der Song "Dunkle Schatten" (Track 7), den ich somit auch als Anspieltip rausgebe. Realitätsbezogene Inventur - gepaart mit absolut punktgenauem Timing der Gitarren - & Schlagzeugfraktion. Mir fehlen immer wieder die Worte .. ! Und wer bislang glaubte, daß die Verarbeitung einer gescheiterten Beziehung immer nur in kitschiger Balladenform möglich ist, der wird mit "Wo bist Du ?" (Track 9) eines Besseren belehrt. Zwar fängt der Song recht verhalten an, aber wie mit einem Schlag in die Fresse steht man selbst schlagartig mitten im Song und bekommt Liebeskummer mal ganz anders um die Ohren gehauen. Am Ende steht nochmal das komplettierende Vollbedienungsbrett "Diagnose Tod" (Track 11). Dieses Album ist ein absolutes Must Have Highlight des Metal Undergrounds. Musikalisch ausgereift, megafett, ultra groovy - & nicht zuletzt unglaublich stimmig produziert. Selbst die Artworks lassen keine Wünsche offen. Ich bin angefixt & werde mir das Album zulegen ! Musikreviews.de http://www.musikreviews.de/
Es finden sich im extremen Metal nicht gerade viele Bands, die zu einhundert Prozent deutsche Sprache in ihren Texten benutzen. Wieso eigentlich? Das dürften sich auch ACT OF CREATION gedacht haben, die nach dem englischsprachig eingebrüllten Debüt "Secret Memoirs Of A Forced Fate" nun komplett auf Muttersprache umgesattelt haben.
Tod, Krankheiten und Gebrechen des Menschen, Amoklauf, Krieg, Soziopathie, Depression – nein, der Vierer behandelt thematisch nicht gerade die Sonnenseiten des Lebens, und passend dazu liefern Schluch (ex-E 605) und seine Kollegen einen brettharten, düsteren und brutalen Soundtrack, der es sich irgendwo zwischen Brachialthrash, Death Metal, modernem Hardcore, Rock, Doom und Dark Metal ungemütlich macht und reichlich sonderbar daher kommt. Mit Namedropping braucht man da gar nicht erst anzufangen, denn Querverweise zu anderen Bands ergeben erstens keinen Sinn und würden zweitens durch eventuell falsche Erwartungen eher schaden anstatt hilfreich zu sein.
Zappenduster, mit derbem Riffing, fiesen Grooves, schaurigen Melodien, variablen und garstigen Vocals, backpfeifendem Drumming und viel Dreck bolzen die vier Haigerer auf ihrem zweiten Album kompromisslos und angenehm unaufgesetzt einen elf Songs langen rabiaten Stilmix auf Konserve, der keine ernsthaften Hänger aufweist und dank seiner Genrevielfalt Fans aus ziemlich verschiedenen Knüppellagern ziehen dürfte. Sowieso hat sich musikalisch einiges verändert, denn das Debüt bot deutlich traditionellere Kost, irgendwo zwischen Thrash- und Death Metal. The Whiplasher www.the-whiplasher.at Haltet eure Fahrkarten bereit, verstaut das Gepäck und verabschiedet euch von euren Liebsten, denn Act of Creation nehmen euch mit auf eine Reise die ihr so schnell nicht mehr vergessen werdet: Obliveon www.obliveon.de/
Endstation. Nichts geht mehr. Doch statt einem weißen Licht am Ende des Tunnels lauert nur die dunkle Fratze des Todes. In dem neuesten Werk von "Act Of Creation" zeichnen die Hessen ein düsteres Bild von der Zukunft: von Unfällen, Depressionen, Kriegsverbrechen, Amokläufen und dem langsamen Dahinsiechen im Alter. Jeder einzelne der 11 Songs beschäftigt sich auf die ein oder andere Weise mit dem Tod und führt dem Hörer mit jeder Zeile vor Augen, dass das Leben nicht nur endlich, sondern auch keineswegs fair ist. Untermalt wird das Ganze mit einem passenden Death-/Thrash-Metal-Sound, der mit seiner Aggressivität perfekt zu der Verzweiflung und den unvermeidlichen Tragödien passt, die in den Texten transportiert werden. Sänger Jordan sorgt derweil mit dunkler Stimme dafür, dass die deutschen Texte, welche in der Metalwelt noch immer nur sporadisch zu finden sind, gleichermaßen eindringlich wie auch verständlich rüberkommen. Zumeist brüllt oder schreit er die ganze Negativität, die in "Endstation" steckt, aus sich heraus, aber immer mal wieder streut er auch melodischere Gesangslinien ein, die wie eine Mischung aus Albi von "Die Allergie" und Tom von "Weissglut" klingen. Grade "Die Allergie" passt auch aufgrund der Härte und der oftmals negativen Texte als Referenz für "Act Of Creation" und wer auf Erstere steht, sollte sich Letztere auf jeden Fall einmal zu Gemüte führen. Ans Herz legen muss man den geneigten Hörern vor Allem "Herbst des Lebens", einen bedrückenden Song über den 2. Weltkrieg, dessen Wirkung noch von der Gastsängerin Stephanie Nix verstärkt wird. Für mich das beste Stück der Platte. Planet Heavy Metal www.planetheavymetal.de/ Vor noch nicht allzu langer Zeit konnten „Act of Creation“ mit ihrem Debüt „ Secret Memoirs Of A Forced Fate“ in jeder Hinsicht punkten und die Reaktionen fielen fast durchgehend alle positiv aus. Nun haben die vier Thrasher mit „Endstation“ fix nachgelegt und haben es geschafft, ihr Niveau nicht nur zu halten, sondern sogar noch zu steigern. Die Lyrics sind übrigens komplett in deutscher Sprache gehalten, was den Songs inhaltlich noch mehr Schärfe und Brutalität verleiht. Insbesondere die harte und brutale Stimme von „Jordan“ kann hier in jeder Hinsicht punkten. Und auch sonst gibt es hier nur positives zu vermelden: Die Riffs sind brutal und auf den Punkt, das Drumming energisch und der Sound richtig fett und druckvoll. Metal Underground Webzine http://www.metal-underground.at/ Endlich wieder gibt es Neues der Hessen Death/Thrash Maschinerie Act of Creation. Nicht ganz ein Jahr nach dem fulminanten Debüt „Secret Memoirs of a Forced Fate“ kehren die Hessenbuben mit einem neuen Langeisen zurück um uns bis ins Mark zu erschüttern. „Endstation“ beinhaltet 11 Tracks die nicht knackiger in Szene gesetzt hätten werden können. Alle Stücke wurden mit deutschen Lyriks versehen. Wenn man jetzt nicht ganz genau aufpasst würde dies nicht weiter auffallen. Doch auch rhythmisch hat man viele Sachen auf den Punkt gebracht und dadurch eifert man weniger alten Kollegen und Helden nach, nein vielmehr baut man auf eine teils etwas komplexere Richtung die man stattlich in Szene gesetzt hat. Vor allem der rotzige, als auch räudige Beigeschmack passt wie die Faust aufs Auge und bereichert das Material ungemein. Metal Inside http://www.metal-inside.de/ „Endstation“ heißt das zweite Album der Haiger Thrash Kapelle ACT OF CREATION, ein Titel, wie er unpassender nicht sein könnte für diese Band. Bereits mit dem selbstproduzierten „Secret Memoirs Of A Forced Fate“ konnte man ein ordentliches Brett vorlegen und einigen Staub aufwirbeln, mit dem Nachfolger ist noch einiges mehr drin. Das superfett produzierte Teil knallt von vorne bis hinten und zeigt eine kreative Truppe, die voller Spielwitz und mit viel Mut ohne jegliche stilistische Scheuklappen ihren Weg geht. Dabei ist es anfänglich überraschend, dass man das ganze Album komplett in Deutsch gehalten hat. Rock mit deutschen Texten funktioniert,aber bei Thrash Metal, der sich hier vielleicht ab und an KREATOR orientiert und auch ganz gerne kontrolliert in Death Metal Gefilde abdriftet, war ich zu Beginn eigentlich eher skeptisch. Die anfängliche Skepsis weicht aber relativ schnell, es funktioniert auch hier und das richtig gut. Dabei sind ACT OF CREATION keine Truppe, die lustig irgendeinen plakativen Scheiß ins Mikro plärren, im Gegenteil, die lyrisch dunkel gehaltenen Texte haben viel Tiefgang und verdienen es, dass man sich näher mit Ihnen beschäftigt. Darüber hinaus besticht „Endstation“ mit einer absolut genialen Gitarrenarbeit, die süchtig macht, ganz große Klasse. Als Anspieltipps lege ich dem geneigten Hörer den Titel gebenden, leicht groovigen Opener, das wuchtige „Dunkle Schatten“, das geniale „Wo Bist Du“ und die Übernummer „Herbst Des Lebens“ (mit tollem Gesang der fantastischen Stephanie Nix). Legacy http://www.legacy666.de/ Wer das Debut "Secret Memoirs Of A Forced Fate" der Truppe aus dem Lahn-Dill-Kreis kennt,der wird vom Nachfolger "Endstation"
überrascht sein.Sämtlicher Konzept-Ballast wurde über Bord gekippt,was die elf Stücke zu einer kompakten,
direkt auf die Zwölf zielenden und durchaus eigenständigen Einheit verschmelzen lässt.
Gleichzeitig hat die Band die englischen Texte verworfen und unserer Landessprache den Einzug ermöglicht,was man insbesondere
im Bereich der härteren Gangart nicht allzu häufig findet.Der kalte,klare Klang des Deutschen unterstreicht die härtere Ausrichtung
des Materials noch weiter.Schon der titelgebende Opener "Endstation" beweist,dass diese Verbindung hervorragend funktioniert.Grooviger Thrash
trifft auf melodischen Death Metal.Auch "Gestern" und das düstere "Mit Meinen Augen" stehen in dieser Tradition.
Die beiden rasenden Melo-Death-Brocken "Dunkle Schatten" und "Keine Heilung" sorgen für einen gehörigen Anstieg auf der Geschwindigkeitsskala.
Das in feinster Amon Amarth - Manier schwer in den Magen drückende "Herbst Des Lebens" avanciert mit dem tollem Gastgesang von Stefanie Nix zum
Höhepunkt des Albums,welches mit dem befremdlichen "Diagnose Tod" seinen Abschluss findet.
Der Schritt zu den eingangs erwähnten Veränderungen war mutig, erweisen sich im Resultat aber als folgerichtig.
Natürlich bedarf es an einigen Stellen noch an etwas mehr Reife.Vor allem auf etwas mehr Abwechslung im Gesang sollte Wert gelegt werden. Vampster Vampster.com Anfang 2010 erst haben ACT OF CREATION mit "Secret Memoirs Of A Forced Fate" ihr Debüt veröffentlicht. Mitte Dezember hat die Band bereits ihr zweites Album am Start. Musikalisch frönt die Band immer noch dem vom Erstling bekannten Mix aus Death und Thrash-Metal, wobei der Thrash Metal, vom einen oder anderen BOLT THROWER-Riff mal abgesehen, überwiegt. Aber auch KREATOR scheinen mir klar Einfluss auf den Bandsound gehabt zu haben. Insgesamt sind ACT OF CREATION auf ihrem zweiten Album ein wenig melodischer geworden.
Wie schon auf "Secret Memoirs Of A Forced Fate" gibt es auch auf "Endstation" ein übergreifendes textliches Konzept, wenn auch etwas loser als auf dem Vorgänger. Allgemein geht es um das Thema Tod und Sterben, die Songs handeln von Kinderschändern, Amokläufern, aber auch tödlichen Krankheiten oder Krieg. "Herbst Des Lebens" handelt von einem Wehrmachtsoldaten, der am Ende seines Lebens zurück denkt an das, was er während des Kriegs getan hat und zu der Erkenntnis kommt, dass auch er nicht unschuldig war, auch wenn er vielleicht nur Befehle befolgt hat. Bei diesem Song singt Gastsängerin Stephanie Nix außerdem einen Teil des Textes. Sämtliche Texte auf "Endstation" sind auf Deutsch verfasst, was wohl die größte Änderung zum Vorgänger ist, der noch komplett auf Englisch war und somit die Band ein weiteres Stück von der Konkurrenz abhebt.
"Endstation" ist professionell aufgemacht und gut produziert, auch musikalisch ist die Band topfit. An meinem Hauptkritikpunkt beim Vorgänger, dem Gesang, hat Brüllwürfel Jordan anscheinend gearbeitet. Auch wenn ich diesen, gemessen am Niveau der restlichen Musiker, immer noch am ehesten als Schwachpunkt ausmachen würde, ist das Gebrüll weniger anstrengend als noch auf "Secret Memoirs Of A Forced Fate". Ansonsten rangieren ACT OF CREATION weiterhin über dem Durchschnitt des Death und Thrash-Undergrounds, auch weil sie es schaffen, ihre Songs abwechslungsreich zu halten. New Metal Media http://www.new-metal-media.de/ Die Band "Act of Creation" wurde 2007 gegründet und bringt mit Endstation bereits ihr zweites Album raus. Der Stil der Band ist Death/Thrash Metal, was man auch deutlich an den 11 Stücken der neuen Scheibe hört.
Die Haigerer Mannen bringen in ihrem neuem Album einen fetten deutschsprachigen Death / Thrash Sound rüber, die Songs sind gut eingespielt und der Klang der Produktion ist sehr ausgewogen, alles in allem werden die Stücke nicht langweilig oder klingen gar abgedroschen.
Was mir an den Songs besonders gefällt, ist das die Text sich rund um die Abgründe der menschlichen Seele drehen, vom Zerfall der mit dem Alter einhergeht oder um die Ängste bei einer Depression wie in " Schwarzer Tag". Die Songs sind wirklich klasse und heben sich von so manchem Death Einheitsbrei deutlich ab. Possessed Magazin www.possessed.ghul.org/ Hm, ja, Carsten war so frei mir die gerade fertig gestellte CD seiner Band ACT OF CREATION zukommen zu lassen. Zum Glück verzichtete er darauf diese via Downloadlink zu senden.Dieser wäre erstmal in meinem Datennirvana gelandet, was schade gewesen wäre denn das Zeug hat es echt in sich.
Nachdem E 605 nicht mehr war, wurde ja bekanntlicherweise von Carsten Schluch ACT OF CREATION gegründet. Es wurde gleich eine Full Length namens “Secret Memories Of A Forced Fate” aufgenommen, die recht gute Kritiken bekommen hat. Diesen damals eingeschlagenen Weg führt man jetzt noch intensiver fort.
Die Songs werden komplett auf deutsch vorgetragen, da kommt bei mir als Sänger absoluter Neid auf denn mir wurde dieses Glück bis dato versagt. Die Texte sind cool und nicht klischeehaft oder stumpf. Wieder mal ein Beweis dafür das man auch mit der deutschen Sprache so einiges bewegen kann. Die Produktion ist wesentlich druckvoller und auch die Musik konnte noch weiter verbessert werden. Die Vocals werden überwiegend aggressiv, aber dunkel vorgetragen, auch einige Grunzer und vereinzelte Keifer sind mit von der Partie. Klingt geil, denn man kann Jordan dabei auch noch gut verstehen.Weiterhin wird der Thrash mit Death Metal gemischt, wobei der Death Metal Anteil wohl eher am Gesang und vereinzelt am melodischen Gitarrenspiel festgestellt werden kann. Die vorgetragenen Melodien gehen mit der Brutalität der Parts einher. Diese Kombination knallt ordentlich, teilweise schleppend, das Tempo wird aber auch des Öfteren angezogen. Die Burschen sind auf dem richtigen Weg, auch wenn einige Songs noch nicht so richtig zünden, wie z.B.”Langsam” und ” Wo bist Du ?”. Die restlichen Songs wie “Endstation”, “Herbst des Lebens (mit Stephanie Nix”),”Dunkel Schatten” oder “Keine Heilung ( mit Daniel Jacobi)”gehen richtig steil ab. Irgendwie finde ich, das ACT OF CREATION die härtere, logische Fortsetzung von Schweisser sind und das empfinde ich als durchaus positiv. Zu den typisch deutschen Thrashparts ala Sodom gesellen sich aber auch Elemente aus dem Punk und dem Hardcore. Zum Glück nehmen diese nicht die Überhand, sondern werden gekonnt von ihnen mit eingespielt. Geiles Ding, kann ich nur sagen. Das schöne ist, das ACT OF CREATION überwiegend auf dem Punkt kommen und nicht herumdoktoren. Die Riffs sind prägnant und brutal. Einige kommen einem bekannt vor, aber das spielt keine Rolle. Amboss Metal Mag http://www.amboss-mag.de/ Kennt ihr die Stadt Haiger im Lahn-Dill-Kreis? Nein? Dann sollten sich Freunde des melodischen Death Metals mit einem ordentlichen Pfund Thrash mal an ihre Landkarte stellen und an dieser Stelle einen Pin setzen.
Von dort stammt nämlich die Band ACT OF CREATION, die sich einem ebensolchen musikalischen Mix verschrieben hat. Die Songs knallen ganz ordentlich, die Riffs sind gut und der Mix aus alter Schule und modernen Einflüssen eröffnet der Band sicherlich eine breite Fangruppe. Allerdings muss ich einfach sagen, dass musikalisch ab und zu der letzte Schliff, das gewisse Etwas fehlt, das den Song gnadenlos im Gehirn abspeichert, wobei die Songs alles andere als schlecht sind, allerdings auch noch austauschbar. Besonders auffällig sind dann schon Tracks wie das punkigige Hochgeschwindigkeitsmassaker "Langsam" oder das extrem groovige "Diagnose: Tod".
Der Gesang wechselt munter zwischen Schreien, Brüllen und auch Growlen und der Abwechslung zuliebe darf auch mal eine weibliche Stimme zur Unterstützung ran (fällt dann aber eher durch).
Meines Erachtens nach muss das Hauptaugenmerk allerdings auf den Texten liegen. Die liegen komplett in deutscher Sprache vor und im Thrash oder Todesblei-Bereich ist das ja noch immer eine rühmliche Ausnahme. C. Schluch tobt sich in den Texten ordentlich aus und lässt keinen Zweifel aufkommen, dass er nicht zur Ballermann-Party-Fraktion gehören dürfte, die Texte lediglich als weiteres Instrument sehen.
Auch wenn in "Gestern" die Sehnsucht eines "Mörders, Schlächters, Monsters, Kinderfickers" nach der Vergangenheit oder im "Herbst des Lebens" das Gewissen eines Wehrmachtssoldaten beschrieben wird, verpasst er niemals, seinen Standpunkt zu verdeutlichen und somit als Erzähler und nicht als Befürworter aufzutreten. All das passiert aber recht glaubhaft, sodass Zweifel an der moralischen Kompetenz zum Glück gar nicht erst aufkommen werden. Weitere Themen sind Amoklauf, Depression, Kindesmissbrauch, das Alter, aber auch Krankheiten werden benutzt, um dunkle Texte zu kreieren und sehr gut les- und nachvollziehbar auf Papier zu bringen. Wer auf Texte steht, die dunkle Themen behandeln, aber nicht allzu symbolisch und kryptisch verklausuliert sind, ist bei diesen "Kurzgeschichten" bestens aufgehoben.
In der Endstation meines kleinen Reviews angekommen, komme ich zu dem Schluss, dass die Band ungeheuer viel Potential hat, und durch die textliche Besonderheit sicherlich angecheckt werden muss. Und wo geht das besser, als auf www.myspace.com/actofcreation?! Oder um das Review mit einen Zitat von C. Schluch zu schließen: "Support the Underground"!
Burn your Ears www.burnyourears.de Vor knapp einem Jahr erst erzählten uns ACT OF CREATION eine musikalische Geschichte mit einem netten Thriller-Plot und schon kommen die nächsten Geschichten aus dem Hause der Hessen. Das letzte Scheibchen konnte man noch bei Nuclear Blast bestellen, doch ein Kommentar zu dieser Tatsache war auch, dass man kein weiteres Label kontaktieren werde. Dementsprechend haben die fleißigen Bienchen alles wieder im Alleingang hergestellt und wollen trotz Untergrundstatus das Ganze – mit Recht – ein bisschen publik machen. Nocturnal Hall www.nocturnalhall.com
Während die letzten Klänge von Secret Memoirs Of A Forced Fate noch immer widerhallen, legen ACT OF CREATION bereits die nächste Langrille vor.
Einmal mehr komplett in Eigenregie entstanden, sind die diesmal ausschließlich deutschen Texte das wohl prägnanteste Merkmal auf Endstation. Sowas gibt es in diesem Genre ja nicht so oft und verschafft den Jungs somit einen gewissen Kreativ-Vorteil.
Generell sind ACT OF CREATION melodischer geworden, mehr dem Death Metal, denn dem Thrash Metal zugeneigt, was ich persönlich schade finde. Ich mochte die Brachialität des Vorgängers. Die gelegentlich als aufdringlich empfundene Leadgitarre ist allerdings immer noch da, reduzierter zwar, aber an manchen Stellen dann doch eben nervend.
Was Endstation aber tatsächlich aufwiegt, sind die Texte. Endstation beginnt mit dem Piepsen eines Herzmonitors und endet auch damit. Dazwischen liegen - ganz ohne Pathos und bitterböse erzählt - Tod, Krieg und Verderben, Verlusst, Missbrauch und vor allem Krankheiten, denen man nicht entrinnen kann. Die Texte, sie sind unangenehm und unbequem. Man windet sich und es läuft einem eiskalt den Rücken herunter. Moshmonster wie Keine Heilung (mit dem Gastgesang von Daniel Jakobi - Lay Down Rotten), Wo bist Du (welches mich ein wenig an die grandiosen Janus erinnert) oder Diagnose Tod tun ihr übriges dazu. Der Gastgesang von Stefanie Nix bei Herbst des Lebens ist mir ein bisschen zu harmlos, zu sanft und dem Text nicht angemessen. Gleiches gilt für Sänger Jordan, der an mancher Stelle doch noch ein bisschen schizophrener und verzweifelter klingen könnte. Ein bitteres Schmunzeln folgt beim 40 Sekunden High-Speed-Track Langsam, ob seines leicht abgewandelten Paulchen Panther Themas.
Endstation ist ganz sicher kein Meilenstein, oder gar ein Ausbund an Innovation. ACT OF CREATION machen ihre Sache gut und stehen ein wenig aus der großen Masse heraus. Metal.de
Seit gut drei Jahren ackert diese Truppe erst durch die Szene, scheint aber überaus gut angenommen zu werden, denn schon für den ersten Gehversuch mit dem Titel "Secret Memoirs of Forced Fate" konnten ACT OF CREATION durchwegs gute Resonanzen einfahren. Von einer herben Mixtur aus Death und Thrash Metal war damals zumeist die Rede und auch für ihr brandneues Werk "Endstation" ist das zutreffend.
Der Death Metal-Anteil ist zum Großteil auf die Gitarrenmelodien zurückzuführen, aber auch auf den Gesangsbeitrag von Jordan, der sich zwar zumeist als aggressiver Shouter zeigt, sehr wohl aber auch den Grunzgurgler, wie auch einen, wenn auch eher gemäßigten, Keifer geben kann.
Die Oberhand behält aber der Thrash Metal und kommt in ungemein deftiger Variante aus den Boxen, weshalb Brachialität und Aggressivität das Bild über die gesamte Spielzeit über prägen. Dazu versucht sich die Formation an ausschließlich deutschsprachigen Texten und diese Kombination funktioniert auch überraschend gut.
Zwar zeigt man sich mitunter - wie in "Mit Meinen Augen" doch eindeutig an den Heroen der deutschen Thrash-Szene orientiert, wodurch mir bei dieser Nummer immer wieder der "Angelripper" in den Sinn kommt, zumeist wirkt aber alles durchaus eigenständig. Beim kurzen, aber brutalen Intermezzo "Langsam" kommt dann auch eine massive Hardcore/Punk-Schlagseite zum Vorschein, nicht übel gemacht und außerdem gewinnt der Vortrag zusätzlich an Abwechslung. |
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